Sandra Mocker

Sandra Mocker

3D-Therapie des Ellbogens

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Dauer und Kurszeit

02.03. – 03.03.2027
2 Tage, 16 UE á 45 Minuten

Dienstag       09:15 – 16:15
Mittwoch      09:15 – 16:15

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungspflicht herangezogen werden.

Kosten

€ 370,-

Kursinhalt

3D-Therapie des  Ellbogens:

Aufbauend auf den Prinzipien der Spiraldynamik® bietet Ihnen diese Fortbildung ein praxisorientiertes, vertieftes Verständnis von funktioneller Anatomie und Biomechanik sowie den häufigsten Pathologien von Unterarm und Ellbogen. Sie erlernen gezielte Untersuchungs- und 3D-Mobilisationstechniken und setzen sich vertieft mit der Koordinationsschulung des Arms zur Verbesserung von Bewegungsmustern im Alltag auseinander.

Ziele:
  • Vermittlung fundierter Kenntnisse zur funktionellen Anatomie und Bewegungsorganisation des Ellbogens
  • Verständnis der Pathomechanik der häufigsten Beschwerdebilder
  • Sicheres Anwenden von Untersuchungs- und Mobilisierungstechniken
  • 3D-Koordinationschulung
  • Entwicklung individueller, alltagstauglicher Therapieansätze sowie direkt umsetzbare Strategien zur Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung im Alltag

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

16

Kursnummer

Mocker_03/2027

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Sandra Mocker

Sandra Mocker

Handtherapie & schnelle Fingerschienen bei Rheuma

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Dauer und Kurszeit

30.08. – 31.08.2027
2 Tage, 16 UE á 45 Minuten

Montag       09:15 – 16:15
Dienstag     09:15 – 16:15

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungspflicht herangezogen werden.

Kosten

€ 390,-

Kursinhalt

Handtherapie & schnelle Fingerschienen bei Rheuma
Inhalte:
Bio- & Pathomechanik der Rheumahand
funktionelle Befundaufnahme
3D-Mobilisation nach Spiraldynamik
Gelenkschutzrpinzipien
Hilfsmittel- & Schienenversorung
praktische Anfertigung schneller Fingerschienen aus Orficast und NRX-Bandagen

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

16

Kursnummer

Mocker_08/2027

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Pete Guy Spencer – MST 3 und 4

Pete Guy Spencer

Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch und Pete Guy Spencer (MSTPGS) Teil 3 + 4

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Dauer und Kurszeit

27.04. – 30.04.2027
4 Tage, 30 UE à 45 Minuten

die genauen Kurszeiten werden noch bekannt gegeben.

Montag findet der Basisworkshop MSTPGS statt – dieser kann separat gebucht werden.

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungsverpflichtung herangezogen werden.

Kosten

700,-

Pete Guy Spencer

Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch
____________

Kursinhalt

Die Manuelle Stimmtherapie (MST) von Gabriele Münch ist das Original der manualtherapeutischen Arbeit in der Logopädie. Entwickelt in den 1990ern dient das Konzept der Diagnostik und Behandlung von Dystonien, Blockaden und Asymmetrien bei Atem-, Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen unterschiedlichster Ursachen.
Erreicht werden sollen eine gesamtkörperliche Eutonisierung, verbesserte Motilität, Mobilität und Körperwahrnehmung als Basis für eine schmerz- und restriktionsfreie Atem-, Stimm-, Artikulations-, Kau- und Schluckmotorik.
Basierend auf ausführlicher Anamnese, Hör-, Sicht-, Tast- und Bewegungsbefund findet die ganzkörperliche BeHANDlung auf faszialer, muskulärer und knöcherner Ebene statt.
Die MST wird als Fortbildung auf vier Kurse aufgeteilt, die einzeln oder komplett und in beliebiger Reihenfolge besucht werden können. Die Inhalte jedes einzelnen Kurses können unabhängig voneinander angewandt werden. Ab 2026 werden die grundlegenden Inhalte, die bislang in allen Kursen identisch waren, in einem separaten Basisworkshop unterrichtet.

Der Besuch des Basisworkshops oder eines zwischen 2022 und 2025 besuchten MST-Kurses ist damit Voraussetzung für den Besuch eines der Praxiskurse MSTPGS 1-4, die dadurch weniger Wiederholungen und dafür neue vertiefende Inhalte enthalten werden, z. B. ergänzende Griffe, Verknüpfungen mit aktiven Übungen und die Selbstbehandlung.
Vermittelt werden jeweils anatomische und logopädische Grundlagen, bevor der überwiegende Teil der Kurse dem supervidierten praktischen Befunden und Üben aneinander gewidmet ist.

Die Teilnehmenden mögen das Buch ‚Manuelle Stimmtherapie (MST), eine Therapie, die berührt‘ von G. Münch (3. Auflage des orangefarbenen Kompendiums!) zum Kurs mitbringen und weit ausgeschnittene Shirts oder Trägertops tragen (für die genauere
Befundung im Hals-Schultergürtel-Bereich).
„Das Erlernen der MST-Techniken berechtigt zur Therapie am Patienten/Klienten. Eine Weitergabe an Dritte in Form von Seminaren oder ähnlichen weiterbildenden Veranstaltungen ist nicht statthaft.“ (G. Münch)

Praxiskurs 3: MSTPGS laryngeal/zervikal
In diesem Workshop gehen wir ‚in medias res‘ der Stimmproduktion: Kehlkopf und Zungenbein werden mobilisiert, supra- und infrahyoidale sowie die zervikale Atemhilfsmuskulatur – Sternocleidomastoideus, Scaleni und Trapezius – werden gedehnt und der atlantookzipitale Übergang detonisiert für verbesserte Stimm- und Schluckfunktionen. Dabei werden die zunächst komplex erscheinenden anatomischen Namen im BeHANDeln begreifbar vermittelt.

PGS bringt in diesen Kurs zusätzliche Aspekte aus seiner Erfahrung mit sanfter HWS-Mobilisation, Thai-Massage und Selbstbehandlung ein.

Praxiskurs 4: MSTPGS orofazial
Zur Verbesserung von Kopf-/Nasenresonanz und der Artikulations-, Kau- und Schluckfunktionen werden Mobilisation der Kopffaszie, des (Gesichts-)Schädels und des Kiefergelenks sowie die Behandlung sämtlicher Kaumuskeln eingeübt. Dabei findet ein Großteil der Behandlung intraoral statt, weshalb Vorerfahrungen mit Hands-on-Therapie (z. B. aus anderen MST-Kursen) hilfreich sind.
PGS ergänzt diesen Workshop um das Kapitel Kopflymphdrainage und zeigt Techniken der Selbstbehandlung.

Kontakt

libefer.com

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, A – 2540 Bad Vöslau, Kammgarnzentrum

Teilnehmerzahl

20

Kursnummer

Spencer_04/2027

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Pete Guy Spencer – Basisworkshop

Pete Guy Spencer

Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch und Pete Guy Spencer (MSTPGS) Basisworkshop

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Dauer und Kurszeit

Kosten

26.04.2026
1 Tag, 8 UE à 45 Minuten

die genauen Kurszeiten werden noch bekannt gegeben.

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungsverpflichtung herangezogen werden.

Kosten

€ 190,-

Pete Guy Spencer

Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch
____________

Kursinhalt

Die Manuelle Stimmtherapie (MST) von Gabriele Münch ist das Original der manualtherapeutischen Arbeit in der Logopädie. Entwickelt in den 1990ern dient das Konzept der Diagnostik und Behandlung von Dystonien, Blockaden und Asymmetrien bei Atem-, Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen unterschiedlichster Ursachen.
Erreicht werden sollen eine gesamtkörperliche Eutonisierung, verbesserte Motilität, Mobilität und Körperwahrnehmung als Basis für eine schmerz- und restriktionsfreie Atem-, Stimm-, Artikulations-, Kau- und Schluckmotorik.
Basierend auf ausführlicher Anamnese, Hör-, Sicht-, Tast- und Bewegungsbefund findet die ganzkörperliche BeHANDlung auf faszialer, muskulärer und knöcherner Ebene statt.
Die MST wird als Fortbildung auf vier Kurse aufgeteilt, die einzeln oder komplett und in beliebiger Reihenfolge besucht werden können. Die Inhalte jedes einzelnen Kurses können unabhängig voneinander angewandt werden. Ab 2026 werden die grundlegenden Inhalte, die bislang in allen Kursen identisch waren, in einem separaten Basisworkshop unterrichtet.

Der Besuch des Basisworkshops oder eines zwischen 2022 und 2025 besuchten MST-Kurses ist damit Voraussetzung für den Besuch eines der Praxiskurse MSTPGS 1-4, die dadurch weniger Wiederholungen und dafür neue vertiefende Inhalte enthalten werden, z. B. ergänzende Griffe, Verknüpfungen mit aktiven Übungen und die Selbstbehandlung.
Vermittelt werden jeweils anatomische und logopädische Grundlagen, bevor der überwiegende Teil der Kurse dem supervidierten praktischen Befunden und Üben aneinander gewidmet ist.

Die Teilnehmenden mögen das Buch ‚Manuelle Stimmtherapie (MST), eine Therapie, die berührt‘ von G. Münch (3. Auflage des orangefarbenen Kompendiums!) zum Kurs mitbringen und weit ausgeschnittene Shirts oder Trägertops tragen (für die genauere
Befundung im Hals-Schultergürtel-Bereich).
„Das Erlernen der MST-Techniken berechtigt zur Therapie am Patienten/Klienten. Eine Weitergabe an Dritte in Form von Seminaren oder ähnlichen weiterbildenden Veranstaltungen ist nicht statthaft.“ (G. Münch)

Basisworkshop MSTPGS: Theorie – Anamnese – Befund
In dem eintägigen Kurs werden die unverzichtbaren Grundlagen jeder MST-Behandlung gelegt. Auf die kurze Vermittlung spezifischer theoretischer und anatomischer Hintergründe folgen im Hauptteil des Workshops das praktische Einüben von Anamnese und ganzkörperlichem Sicht-, Tast- und Bewegungsbefund. Die genaue Wahrnehmung und Erfassung der biopsychosozialen Gegebenheiten der zu behandelnden Person ist Voraussetzung für die MST und Lernziel dieses Kurses.
PGS ergänzt die originäre MST-Befundung um verschiedene Körperwahrnehmungsübungen.
Der Basisworkshop ist das erweiterte erste Drittel der bis 2025 gelehrten MST-Kurse. Der vorherige Besuch eines Basisworkshops ist bei der Anmeldung zu einem Praxiskurs zu bestätigen.

Kontakt

libefer.com

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, A – 2540 Bad Vöslau, Kammgarnzentrum

Teilnehmerzahl

20

Kursnummer

Spencer_Basis/2027

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Susann Kuna – die Zunge hat keine Ohren

!!! dieser Kurs ist ausgebucht !!!
gerne setzen wir Sie auf die Warteliste und informieren Sie, falls ein Platz frei wird

Susann Kuna

NF!T_2026/27

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Dauer und Kurszeit

2 Seminarblöcke á 4 Tage
jeweils 38 UE à 45 Minuten

Block 1:   29.09. – 02.10.2026
Block 2:   25.02. – 28.02.2027

genauen Kurszeiten werden noch bekannt gegeben

Dieser Kurs kann zur gesetzlichen Fortbildungsverpflichtung herangezogen werden.

Kosten

€ 1.760,-

Seminarinhalt

NF!T® Seminar Block 1:
Modul Mund – Verstehen und Behandeln von Mundfunktionen

In diesem von Frau Elke Rogge entwickelten Seminar stehen die wichtigen Funktionen des Mundes im Mittelpunkt: Atmen, Saugen, Beißen, Kauen und Schlucken und deren Bedeutung für das Sprechen. Wir untersuchen, wie eine behinderte Nasenatmung und der daraus oft resultierende offene Mund zu ernsthaften Folgen wie Zahnfehlstellungen, häufigen Infekten, vergrößerten Adenoiden und Tonsillen, Schluckstörungen und Atmungsbeschwerden führen kann. Durch die Arbeit mit der NF!T® können teilweise Operationen wie Paukenröhrchen, Tonsillektomien oder Eingriffe an der verkrümmten Nasenscheidewand vermieden werden.
Das Besondere an der Neurofunktionstherapie – NF!T® von Frau Rogge ist, dass sie unabhängig vom Zustand und Alter der Patient:innen angewandt werden kann. Bereits bei Babys aber auch bei Patient:innen mit fehlender Wachheit, kognitiven Einschränkungen oder Demenz könnt ihr die NF!T® erfolgreich einsetzen, um die Wahrnehmung, die Mundfunktionen, das Atmen und Schlucken sowie das Artikulieren und die Stimmgebung nachhaltig zu verbessern. Spezielle Bahnungsübungen führen zu den Funktionsübungen. Ihr lernt Methoden, um korrekte Mundfunktionen zu erreichen, selbst wenn eure Patient:innen noch nicht in der Lage sind zu kauen, zu schlucken, zu saugen oder den Mund zu schließen und über die Nase zu atmen.
Wir zeigen euch, wie ihr mit der NF!T®-Therapie effektiver, motivierter und nachhaltiger arbeiten könnt. Das Seminar führt euch durch die notwendigen Schritte der Anamnese und Diagnose, um gezielte Therapien zu planen, die die Gesichtsform und orofazialen Funktionen wirklich verbessern. Anwendungsbereiche sind neben orofacialen Dysfunktionen auch Facialisparesen, Dysphagien, funktionelle Stimmstörungen, Recurrensparesen, Habits wie Nägelbeißen, habituelle Mundatmung, Daumenlutschen, Sondenentwöhnung, Aufmerksamkeitsstörungen. Auch Patient:innen mit Autismusspektrumsstörungen profitieren von der NF!T® durch klare Reize und häufige Wiederholungen.
Dieses viertägige Intensivtraining ist perfekt für Logos, Ergos und Physios sowie alle, die ihre Fähigkeiten erweitern und mehr über innovative Behandlungsmethoden lernen möchten. Ihr erhaltet praktische Tipps, die nicht nur bei der Behandlung eurer Patient:innen helfen, sondern auch bei eigenen orofazialen Herausforderungen. Das Seminar wird durch zahlreiche Fallbeispiele, Videobeispiele und Selbsterfahrung ergänzt. Ihr bekommt einen Ordner mit ausführlichem Skript und das benötigte Übungsmaterial.
Freuen Sie sich auf vier Tage voller praktischer Einblicke und effektiver Lösungen für Sie und Ihre
Patient:innen!

NF!T® Seminar Block 2:
Module Augen, Hände und Körper

Augen
In diesem Modul widmen wir uns der wichtigen Rolle der visuellen Wahrnehmung und Blickmotorik in der Sprachentwicklung. Wir erforschen, wie die Augen und eine gut entwickelte Blickmotorik die Sprachentwicklung beeinflussen. Dabei geht es nicht nur um das Erlernen von Lesen und Schreiben, wo das Verfolgen von Zeilen und Spalten entscheidend ist, sondern auch um den Aufbau von Blickkontakt, der für die Entwicklung von Bindung, Spiegelneuronen und Sprache essenziell ist.
In der Praxis begegnen wir häufig Kindern, die unruhig im Raum umherschauen, keinen Blickkontakt aufbauen können und Schwierigkeiten haben, Laute von den Lippen abzulesen. Diese Herausforderungen können die Therapie erheblich erschweren.
In diesem Seminar lernt ihr Techniken, um Blickkontakt herzustellen und zu halten, die Augenmotorik zu verbessern und den Fokus gezielt zu lenken. Außerdem erlernen wir Übungen zur Entspannung der Augen, die den therapeutischen Prozess unterstützen. Diese Kenntnisse sind nicht nur für die Unterstützung der Sprachtherapie wertvoll, sondern auch besonders geeignet für die Behandlung von Lese- und Rechtschreibstörungen.

Hände – Feinmotorik und Handgeschicklichkeit
Das zweite Modul widmet sich der Entwicklung der Handmotorik und deren Einfluss auf die Sprachentwicklung. Wir erkunden, wie aus Greifen Begreifen wird und wie die Sensibilität der Hände die sprachliche Ausdrucksfähigkeit und das kognitive Verstehen beeinflusst. Du lernst die Entwicklungsschritte
der Handgeschicklichkeit von den ersten Greifversuchen bis zur präzisen Handhabung von Werkzeugen kennen. Durch spezifische Übungen zeigen wir Dir, wie Du die manuellen Fähigkeiten von Kindern fördern kannst, um ihre Fähigkeit zum Schreiben und anderen sprachfördernden Aktivitäten zu verbessern.

Körper – Motorische Entwicklung und kognitive Fähigkeiten
Im vierten Modul steht die gesamte körperliche Entwicklung im Mittelpunkt. Wir besprechen die wichtigen motorischen Meilensteine, angefangen bei den ersten Lebensmonaten, über das Krabbeln und Robben, bis hin zum freien Gehen. Jede dieser Phasen spielt eine entscheidende Rolle für die Sprachentwicklung und die kognitiven Fähigkeiten.
Du lernst, wie das Gehirn neue Fähigkeiten erlernt, welche Rolle motorisches Lernen spielt und wie die Neuroplastizität des Gehirns in der Behandlung deiner Patient:innen von Bedeutung ist. Wir untersuchen, wie motorische Fähigkeiten wie Balance, Koordination und Lateralität die Sprachverarbeitung und das Lernen beeinflussen.
Praktische Übungen, die natürliche Bewegungsabläufe imitieren, helfen dir zu verstehen, wie du diese Entwicklungsstufen therapeutisch nutzen kannst, um die Sprachfähigkeiten und die allgemeine kognitive Entwicklung zu fördern. Anwendung findet das motorische Lernen, immer in Verbindung mit prosodischen Elementen wie Reimen und Liedern besonders bei den hartnäckigen Sprachentwicklungsstörungen, wie verbaler Entwicklungsdyspraxie, Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität, Dysgrammatismus, Lese-Rechtschreibproblemen, Dyskalkulie, Wahrnehmungsstörungen etc.
Jedes Modul dieses Seminars ist darauf ausgelegt, dir nicht nur theoretisches Wissen zu vermitteln, sondern auch praktische Fertigkeiten, mit denen du unmittelbar in deiner therapeutischen Praxis positive Veränderungen herbeiführen kannst. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz bist du in der Lage, Kinder in ihrer gesamten Entwicklung zu unterstützen und ihre Sprach-, Lern- und Wahrnehmungsfähigkeiten gezielt zu fördern.

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

max. 15

Kursnummer

NF!T_2026/27

Kurs buchen

!!! dieser Kurs ist ausgebucht !!!
gerne setzen wir Sie auf die Warteliste und informieren Sie, falls ein Platz frei wird

Pete Guy Spencer – MST 1 + 2

Termin

04.05.2026 – 08.05.2026

Montag findet der Basisworkshop MSTPGS statt.
Dienstag bis Freitag: MSTPGS1 + 2

Pete Guy Spencer

Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch und Pete Guy Spencer (MSTPGS)
___________

Kursinhalt

Die Manuelle Stimmtherapie von Gabriele Münch ist das Original der manualtherapeutischen Arbeit in der Logopädie. Entwickelt in den 1990ern dient das Konzept der Diagnostik und Behandlung von Dystonien, Blockaden und Asymmetrien bei Atem-, Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen unterschiedlichster Ursachen. Erreicht werden sollen eine gesamtkörperliche Eutonisierung, verbesserte Motilität, Mobilität und Körperwahrnehmung als Basis für eine schmerz- und restriktionsfreie Atem-, Stimm-, Artikulations-, Kau- und Schluckmotorik. Basierend auf ausführlicher Anamnese, Hör-, Sicht- und Tastbefund findet die ganzkörperliche BeHANDlung auf faszialer, muskulärer und knöcherner Ebene statt.

Die MST wird als Fortbildung auf vier Kurse aufgeteilt, die einzeln oder komplett und in beliebiger Reihenfolge besucht werden können. Die Inhalte jedes einzelnen Kurses können unabhängig voneinander angewandt werden. Ab 2026 werden die grundlegenden Inhalte, die bislang in allen Kursen identisch waren, in einem separaten Basisworkshop unterrichtet. Der Besuch des Basisworkshops oder eines zwischen 2022 und 2025 besuchten MST-Kurses ist damit Voraussetzung für den Besuch eines der Praxiskurse MSTPGS 1-4, die dadurch weniger Wiederholungen und dafür neue vertiefende Inhalte enthalten werden, z. B. ergänzende Griffe, Verknüpfungen mit aktiven Übungen und die Selbstbehandlung.

Vermittelt werden jeweils anatomische und logopädische Grundlagen, bevor der überwiegende Teil der Kurse dem supervidierten praktischen Befunden und Üben aneinander gewidmet ist.
Die Teilnehmenden mögen das Buch ‚Manuelle Stimmtherapie (MST), eine Therapie, die berührt‘ von G. Münch (3. Auflage des orangefarbenen Kompendiums!) zum Kurs mitbringen und weit ausgeschnittene Shirts oder Trägertops tragen (für die genauere Befundung im Hals-Schultergürtel-Bereich).
„Das Erlernen der MST-Techniken berechtigt zur Therapie am Patienten/Klienten. Eine Weitergabe an Dritte in Form von Seminaren oder ähnlichen weiterbildenden Veranstaltungen ist nicht statthaft.“ (G. Münch)

Basisworkshop MSTPGS: Theorie – Anamnese – Befund
In dem eintägigen Kurs werden die unverzichtbaren Grundlagen jeder MST-Behandlung gelegt. Auf die kurze Vermittlung spezifischer theoretischer und anatomischer Hintergründe folgen im Hauptteil des Workshops das praktische Einüben von Anamnese und ganzkörperlichem Sicht-, Tast- und Bewegungsbefund. Die genaue Wahrnehmung und Erfassung der biopsychosozialen Gegebenheiten der zu behandelnden Person ist Voraussetzung für die MST und Lernziel dieses Kurses.
PGS ergänzt die originäre MST-Befundung um verschiedene Körperwahrnehmungsübungen.
Der Basisworkshop ist das erweiterte erste Drittel der bis 2025 gelehrten MST-Kurse. Der vorherige Besuch eines Basisworkshops ist bei der Anmeldung zu einem Praxiskurs zu bestätigen.

Praxiskurs 1: MSTPGS faszial/spinal
Von sanften, osteopathischen Listeningtechniken bis zur Faszienmobilisation dient die ganzkörperliche Behandlung des Bindegewebes der Reduktion von Immobilitäten und Schmerzen, wobei fasziale Verklebungen nach Traumen oder Operationen sich andernorts und langfristig negativ auswirken können.
Die Mobilisation der Wirbelsäule von Atlantookzipital- bis Iliosakralgelenk dient u. a. der besseren Innervation von Larynx, Lungen und Zwerchfell sowie der verbesserten Beweglichkeit und Wahrnehmung der Atemräume.
PGS bringt in diesen Kurs zusätzliche Aspekte aus seiner Erfahrung mit traumasensibler Begleitung, Cranio-Sacral-Therapie, Fußreflexzonentherapie und verschiedene Körperwahrnehmungsübungen ein.

Praxiskurs 2: MSTPGS pulmonal/thorakal
Neben der Zwerchfellbehandlung in alle Richtungen stellen in diesem Kursteil die Dehnung der weiteren Atem- und Atemhilfsmuskulatur und Mobilisation von Brustbein und Rippengelenken den Schwerpunkt dar. Ziele sind die Erweiterung der Atem- und Brustresonanzräume und die verbesserte Funktionalität des Zwerchfells, unverzichtbar für tiefe Atmung, Stimmstütze, Hustenstoß etc.
PGS bringt in diesen Kurs zusätzliche Aspekte aus seiner Erfahrung mit Thai-Yoga-Massage, Selbstbehandlungstechniken und Atemübungen mit aktiver Beckenbodenbeteiligung ein.

Kontakt

libefer.com

Kosten

€ 770,-

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

Dauer und Kurszeit

5 Tage, 38 UE à 45 Minuten

Montag, Dienstag und Donnerstag:
09:00 – 17:00 Uhr

Mittwoch und Freitag:
09:00 – 16.15 Uhr

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungsverpflichtung herangezogen werden.

TeilnehmerInnenzahl

20

Kursnummer

Spencer_05/2026

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Ulrike Funke

Ulrike Funke

Basiskurs – Wahrnehmung, Interaktion und Kommunikation bei Menschen im Autismus-Spektrum (Komm!ASS®)

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Dauer und Kurszeit

24.04. – 25.04.2026
2 Tage, 16 UE a 45 Minuten

Die genauen Kurszeiten werden noch veröffentlicht.

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungspflicht herangezogen werden.

Kosten

€ 350,-

Kursinhalt

Das Erkennen und Verstehen der besonderen Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung von Menschen mit Autismus ist die wichtigste Voraussetzung, um Menschen im Autismus-Spektrum in ihrem Alltag zu unterstützen und zu begleiten. Unter Einbezug körperorientierter Impulse soll die Stresssymptomatik verringert und die (Eigen-)Wahrnehmung verbessert werden. Geteilte Freude und gemeinsame Aufmerksamkeit lassen einen lebendigen Austausch, eine Verbesserung der Lebensqualität sowie Teilhabe möglich werden. Mit Hilfe regulierender und bedeutungstragender Informationen werden notwendige Modalitätenwechsel vollzogen und stellen eine optimale Grundlage für vielfältiges Lernen sowie für die Kommunikations- und Sprachanbahnung dar. Unter Einbezug der Bedeutung der frühen sozialen lnteraktion werden notwendige Entwicklungsschritte erläutert und angestoßen.

Die Teilnehmenden bekommen mit Hilfe von Videos und Entwicklungsverläufen zahlreiche Ideen zur Therapie- und Alltagsgestaltung vermittelt.

Die Kurse eignen sich primär für die Begleitung autistischer Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, sind aber auch für Personen mit anderen tiefgreifenden Entwicklungsbeeinträchtigungen und den damit verbundenen Wahrnehmungsbesonderheiten geeignet.

Kontakt

Ulrike Funke – Institut für Wahrnehmung

https://www.ulrike-funke.de/

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

16

Kursnummer

Funke_04/2026

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Simon Sollereder, MSc !!wird verschoben!!

Simon Sollereder

International Dysphagia Diet Standardisation Initiative (IDDSI)

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Dauer und Kurszeit

!! Kurs wird verschoben !!
1 Tage, 8 UE a 45 Minuten

Die genauen Kurszeiten werden noch veröffentlicht.

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungspflicht herangezogen werden.

Kosten

€ 185,-

Kursinhalt

Modifikationen in der Textur von Speisen und Getränken sind gängige logopädische Techniken in der Behandlung von Schluckstörungen (Dziewas & Warnecke 2018). Die Terminologie bei diätetischen Kostformen war bisher uneinheitlich und unnachvollziehbar geregelt und führte in der klinischen Praxis und bei PatientInnen zuhause zu restriktiven Einschränkungen bei Kostformen, missverständlicher Kommunikation und Unklarheiten bei betreuenden Personen. Dies beeinträchtigt den Behandlungserfolg oder führt zur Gefährdung jener PatientInnen (Stanschus 2018).
Das Klassifikationssystem der International Dysphagia Diet Standardisation Initiative (IDDSI) enthält eine Einteilung von modifizierten Speisen und Getränken auf einer 8-stufigen schluckphysiologisch-basieren Skala (Cichero et al. 2016). Durch die international einheitliche Terminologie erhält die Diätempfehlung, -herstellung und -anreichung für alle medizinischen hohe Standardisierung und für Betreuungspersonen eine leichte Nachvollziehbarkeit. Dies erweitert außerdem das Spektrum von spezifischen Dysphagie-Kostformen und Diät-Levels

Die Fortbildung führt in die Systematik der IDDSI-Grundstruktur ein, erörtert schluckphysiologische Grundlagen und trainiert ausgewählte IDDSI-Prüftechniken. Ein Augenmerk liegt auf der Übereinstimmung logopädischer Diagnostik und Therapie mit der IDDSI Terminologie.
Die Fortbildung fokussiert vor allem auf IDDSI in neurologopädische Handlungsfeldern bei erwachsenen PatientInnen (z.B. akute oder degenerative Erkrankungen). IDDSI im Kontext kindlicher Schluckstörungen sind nicht Teil der Fortbildung. IDDSI-spezifische Materialien werden vorab zugeschickt.

Ziele:
Die SeminarteilnehmerInnen können nach Abschluss der Fortbildung

  • Die schluckphysiologischen Hintergründe von IDDSI nachvollziehen
  • Die 8-stufige Skala des IDDSI Grundgerüsts erklären
  • Die Prüftechniken der Konsistenzbestimmungen aufzählen und bei Flüssigkeiten und Speisen anwenden
  • Aspekte einer auf IDDSI ausgerichteten Diagnostik und Therapie aufzählen
  • Unterlagen zur Auditierung / Evaluierung von Speisen und Flüssigkeiten anwenden
  • Schulungsaspekte für den logopädischen Hausbesuch mitnehmen
  • IDDSI-Ressourcen für die eigene Praxis mitnehmen

Kontakt

neuro-logopaedie.at

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

16

Kursnummer

Sollereder_01/2026

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