Marion Thurn-Hofer

Marion Thurn-Hofer

manuelle Triggerpunkt-Therapie 1 (MTP 1)

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Dauer und Kurszeit

08.09. – 11.09.2027
4 Tage, 40 UE á 45 Minuten

Kurszeiten:
jeweils 08:30 – 18:00
Mittagspause und je 1 Pause am Vor- und Nachmittag

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungspflicht herangezogen werden.

Kosten

€ 700,-

Kursinhalt

In den letzten Jahren sind die Weichteile und deren Faszien in den Fokus der physiotherapeutischen Arbeit gerückt. In diesem Seminar geht es um Triggerpunkte – mikroskopisch kleine Krampfknoten in der Muskulatur. Sie sind häufige Schmerzauslöser, die oft weit entfernt von der eigentlichen Schmerzlokalisation liegen. Dies ist der Grund dafür, warum muskulär bedingte Ursachen von Schmerzen oft übersehen werden und unerkannt bleiben, denn mit herkömmlicher bildgebender Diagnostik sind sie leider nicht darstellbar.

Akute sowie chronische Überlastungen, schlechte Haltung, aber auch Verletzungen, Überdehnungen und Operationen begünstigen die Entstehung myofaszialer Triggerpunkte. Dadurch können vielfältige, mitunter sehr komplexe Beschwerdebilder entstehen. Neben Schmerzen verursachen Triggerpunkte oft (massive) Bewegungseinschränkungen, Kraftverlust, rasche Ermüdbarkeit, Koordinationsstörungen oder auch vegetativ-trophische Störungen.

Inhalt

  • Biomedizinische Grundlagen der Pathomechanismen, welche zur Entstehung und Unterhaltung von myofaszialen Schmerzsyndromen führen können
  • Diagnosekriterien zur Beurteilung der myofaszialen Triggerpunkte
  • Klinische Muster von Triggerpunkten der einzelnen Muskeln, die besprochen werden
  • Manuelle Interventionen, um das Störpotential von myofaszialen Triggerpunkten im Bereich des Nackens, Schultergürtels sowie der Obere Extremität zu deaktivieren
  • Coaching-Strategien, die beim manuellen Triggern von PatientInnen zu beachten sind
  • Besprochene Muskeln: gesamter Schultergürtel/Schulter, Obere Extremität, Thorax

Ziel

Am Ende des Kurses MTP 1 können die AbsolventInnen die durch die Nacken-, Schultergürtel- sowie Armmuskulatur bedingten myofaszialen Schmerzsyndrome professionell beurteilen und behandeln.

Methode

Vortrag, Diskussion, praktische Übungen der Techniken

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

16

Kursnummer

ThurnHofer_09/2027

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Andrea Moser

Andrea Moser

Handtherapie in der Geriatrie:
Evidenzbasiert, alltagsnah und praxisorientiert

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Dauer und Kurszeit

29.01.2028
1 Tage, 8 UE á 45 Minuten

Die genauen Kurszeiten werden noch bekannt gegeben.

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungspflicht herangezogen werden.

Kosten

€ 190,-

Kursinhalt

Handtherapie in der Geriatrie:
Evidenzbasiert, alltagsnah und praxisorientiert

Eine eingeschränkte Handfunktion gehört zu den häufigsten Ursachen für den Verlust von Selbstständigkeit im höheren Lebensalter.

Erkrankungen der Hand beeinträchtigen Körperfunktionen wie Kraft, Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Feinmotorik und erschweren alltägliche Aktivitäten wie Anziehen, Körperpflege, Essen, Kochen oder Schreiben.

In der Fortbildung werden die häufigsten geriatrischen Handerkrankungen hinsichtlich ihrer Ätiologie, funktionellen Auswirkungen und handtherapeutischen Behandlung praxisnah vermittelt.

Im Mittelpunkt steht dabei immer die funktionelle Übungstherapie mit einem umfangreichen Repertoire an Mobilisations-, Beweglichkeits- und Kraftübungen sowie Übungen zur Fingerfertigkeit, Feinmotorik, In-Hand-Manipulation, Objektmanipulation, taktilen Diskrimination und Koordination.

Der Schwerpunkt liegt auf einfachen, aber effizienten, alltagstauglichen Interventionen, die ohne spezielles Therapiematerial auskommen und sich unmittelbar integrieren lassen.

Sie erhalten zahlreiche praxiserprobte Übungsprotokolle, mit denen Sie die Handfunktion gezielt fördern und die Selbstständigkeit sowie Lebensqualität Ihrer geriatrischen Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessern können.

Ein Kurs voller praktischer Ideen, die Sie bereits am nächsten Tag in Ihrer Therapie einsetzen können.

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

16

Kursnummer

Moser_01/2028

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Andrea Moser

Andrea Moser

Handtherapie nach Amputationen & Handtraumen

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Dauer und Kurszeit

27.11.2027
1 Tage, 8 UE á 45 Minuten

genauen Kurszeiten werden noch bekannt gegeben

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungspflicht herangezogen werden.

Kosten

€ 190,-

Kursinhalt

Handtherapie nach Amputationen & Handtraume
von der Verletzung zurück zur funktionellen Hand

Nach einer Amputation oder einem schweren Handtrauma ist die entscheidende Frage nicht nur: Was kann die Hand? Sondern: Wird sie im Alltag tatsächlich wieder benutzt?

Bewegungseinschränkungen, Narben, Sensibilitätsstörungen und Kraftverlust treffen häufig auf Unsicherheit, Bewegungsangst, veränderte Körperwahrnehmung und Schonstrategien. Genau hier setzt moderne Handtherapie an. Die Fortbildung verbindet drei therapeutische Perspektiven:

NEURO – Wahrnehmen und wieder vertrauen
Körperrepräsentation, Sensibilität, sensomotorisches Lernen, Bewegungsangst, Edukation und Selbstwirksamkeit.

MECHANISCH – Bewegung ermöglichen
Narben und Gewebe, Gelenkbeweglichkeit, Sehnen- und Nervengleiten, End-Range-Mobilisation, TERT und Ortheseneinsatz.

FUNKTIONELL – Benutzen, belasten, steigern
Kraft, Geschicklichkeit, Greifen, In-Hand-Manipulation, Koordination und alltagsrelevante Aufgaben – mit gezielter Belastungssteigerung und Übungsprogression.

Anhand von Fallbeispielen und praktischen Übungen wird gezeigt, wie strukturelle, neurokognitive und funktionelle Barrieren erkannt und gezielt behandelt werden können.

Kursinhalte auf einen Blick

  • Amputationen und komplexe Handtraumata
  • Narben, Adhäsionen, Gelenksteifigkeit und Sensibilitätsverlust
  • Bewegungsangst, Schonverhalten und veränderte Körperwahrnehmung
  • Mobilisation, TERT, Sehnen- und Nervengleiten
  • Kraft, Geschicklichkeit, Sensibilität und Koordination
  • Funktionelle Übungstherapie mit einfachen Alltagsmaterialien
  • Transfer in ADL, Beruf und Freizeit
  • Befundung, Clinical Reasoning und Therapieplanung

Ein praxisintensiver Kurs mit konkreten Behandlungsstrategien und Übungen für den direkten Einsatz in der Handtherapie.

 

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

16

Kursnummer

Moser_11/2027

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Lisa Stern

Lisa Stern

KlangKörper – Spiraldynamik® und Stimme

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Dauer und Kurszeit

21.11. – 22.11.2027
2 Tage, 16 UE á 45 Minuten

Tag 1:       10:00 – 13:00 und 14:15 – 17:15
Tag 2:      09:00 – 12:00 und 13:15 – 16:00

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungspflicht herangezogen werden.

Kosten

€ 380,-

Kursinhalt

KlangKörper – Spiraldynamik® und Stimme

Inhalt und Ziel des Seminars:
Ideal für TherapeutInnen aus allen medizinischen Fachrichtungen, die ihre Stimme im Einzeltraining, in Bewegungsgruppen, bei Vorträgen etc einsetzen. Als wichtigstes Element der Stimmarbeit bekommen die Teilnehmenden eine kurez Einführung in die Spiraldynamik®, deren saltugenetischer Blick auf die funktionelle Anatomie direkt in die Praxis umgesetzt werden kann.
Methodik:
Spiraldynamik® ist ein lernbares Konzept für anatomisch richtiges Bewegen – im Klartest eine Gebrauchsanleitung für dein eigenen Körper im Alltag, Training und Therapie. Unser Körper befindet sich im Gleichgewicht, wenn alle Strukturen (Knochen, Bänder, Muskeln etc) gemäß Ihres „Bauplans“ koordiniert sind.
Ausprobieren statt analysieren: Durch gezielte Übungen mit den Prinzipen der Spiraldynamik®, Thetorik und professionellen SChauspieltechniken lernen wir den Klang der eigenen Stimme kennen, praxisnah und stimmig. DIe Lerninhalte werden in Theorie und Praxis vermittelt.

Kursziele:

  • Entfaltung des persönlichen Stimmpotentials: wenn die Resonanzräume im Körper schwingen, klind die Stimme individuell und authentisch.
  • Mehr Atemfluss und Bühnenpräsenz vor Publikum, auch wenn es sich dabei um die eigene Bewegungsgruppe handelt
  • Erweiterung der Methodenkompetenz im Tun mit PatientInnen/KlientInnen durch den Einsatz der Stimme

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

16

Kursnummer

Stern_11/2027

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Sandra Mocker

Sandra Mocker

3D-Therapie des Ellbogens

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Dauer und Kurszeit

02.03. – 03.03.2027
2 Tage, 16 UE á 45 Minuten

Dienstag       09:15 – 16:15
Mittwoch      09:15 – 16:15

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungspflicht herangezogen werden.

Kosten

€ 370,-

Kursinhalt

3D-Therapie des  Ellbogens:

Aufbauend auf den Prinzipien der Spiraldynamik® bietet Ihnen diese Fortbildung ein praxisorientiertes, vertieftes Verständnis von funktioneller Anatomie und Biomechanik sowie den häufigsten Pathologien von Unterarm und Ellbogen. Sie erlernen gezielte Untersuchungs- und 3D-Mobilisationstechniken und setzen sich vertieft mit der Koordinationsschulung des Arms zur Verbesserung von Bewegungsmustern im Alltag auseinander.

Ziele:
  • Vermittlung fundierter Kenntnisse zur funktionellen Anatomie und Bewegungsorganisation des Ellbogens
  • Verständnis der Pathomechanik der häufigsten Beschwerdebilder
  • Sicheres Anwenden von Untersuchungs- und Mobilisierungstechniken
  • 3D-Koordinationschulung
  • Entwicklung individueller, alltagstauglicher Therapieansätze sowie direkt umsetzbare Strategien zur Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung im Alltag

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

16

Kursnummer

Mocker_03/2027

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Sandra Mocker

Sandra Mocker

Handtherapie & schnelle Fingerschienen bei Rheuma

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Dauer und Kurszeit

30.08. – 31.08.2027
2 Tage, 16 UE á 45 Minuten

Montag       09:15 – 16:15
Dienstag     09:15 – 16:15

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungspflicht herangezogen werden.

Kosten

€ 390,-

Kursinhalt

Handtherapie & schnelle Fingerschienen bei Rheuma
Inhalte:
Bio- & Pathomechanik der Rheumahand
funktionelle Befundaufnahme
3D-Mobilisation nach Spiraldynamik
Gelenkschutzrpinzipien
Hilfsmittel- & Schienenversorung
praktische Anfertigung schneller Fingerschienen aus Orficast und NRX-Bandagen

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

16

Kursnummer

Mocker_08/2027

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Pete Guy Spencer – MST 3 und 4

Pete Guy Spencer

Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch und Pete Guy Spencer (MST) Teil 3 + 4

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Dauer und Kurszeit

27.04. – 30.04.2027
4 Tage, 30 UE à 45 Minuten

die genauen Kurszeiten werden noch bekannt gegeben.

Montag findet der Basisworkshop MST statt – dieser kann separat gebucht werden.

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungsverpflichtung herangezogen werden.

Kosten

700,-

Pete Guy Spencer

Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch (MST)
____________

Kursinhalt

Die Manuelle Stimmtherapie (MST) von Gabriele Münch ist das Original der manualtherapeutischen Arbeit in der Logopädie. Entwickelt in den 1990ern dient das Konzept der Diagnostik und Behandlung von Dystonien, Blockaden und Asymmetrien bei Atem-, Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen unterschiedlichster Ursachen.
Erreicht werden sollen eine gesamtkörperliche Eutonisierung, verbesserte Motilität, Mobilität und Körperwahrnehmung als Basis für eine schmerz- und restriktionsfreie Atem-, Stimm-, Artikulations-, Kau- und Schluckmotorik.
Basierend auf ausführlicher Anamnese, Hör-, Sicht-, Tast- und Bewegungsbefund findet die ganzkörperliche BeHANDlung auf faszialer, muskulärer und knöcherner Ebene statt.
Die MST wird als Fortbildung auf vier Kurse aufgeteilt, die einzeln oder komplett und in beliebiger Reihenfolge besucht werden können. Die Inhalte jedes einzelnen Kurses können unabhängig voneinander angewandt werden. Ab 2026 werden die grundlegenden Inhalte, die bislang in allen Kursen identisch waren, in einem separaten Basisworkshop unterrichtet.

Der Besuch des Basisworkshops oder eines zwischen 2022 und 2025 besuchten MST-Kurses ist damit Voraussetzung für den Besuch eines der Praxiskurse MST 1-4, die dadurch weniger Wiederholungen und dafür neue vertiefende Inhalte enthalten werden, z. B. ergänzende Griffe, Verknüpfungen mit aktiven Übungen und die Selbstbehandlung.
Vermittelt werden jeweils anatomische und logopädische Grundlagen, bevor der überwiegende Teil der Kurse dem supervidierten praktischen Befunden und Üben aneinander gewidmet ist.

Die Teilnehmenden mögen das Buch ‚Manuelle Stimmtherapie (MST), eine Therapie, die berührt‘ von G. Münch (3. Auflage des orangefarbenen Kompendiums!) zum Kurs mitbringen und weit ausgeschnittene Shirts oder Trägertops tragen (für die genauere
Befundung im Hals-Schultergürtel-Bereich).
„Das Erlernen der MST-Techniken berechtigt zur Therapie am Patienten/Klienten. Eine Weitergabe an Dritte in Form von Seminaren oder ähnlichen weiterbildenden Veranstaltungen ist nicht statthaft.“ (G. Münch)

Praxiskurs 3: MST laryngeal/zervikal
In diesem Workshop gehen wir ‚in medias res‘ der Stimmproduktion: Kehlkopf und Zungenbein werden mobilisiert, supra- und infrahyoidale sowie die zervikale Atemhilfsmuskulatur – Sternocleidomastoideus, Scaleni und Trapezius – werden gedehnt und der atlantookzipitale Übergang detonisiert für verbesserte Stimm- und Schluckfunktionen. Dabei werden die zunächst komplex erscheinenden anatomischen Namen im BeHANDeln begreifbar vermittelt.

PGS bringt in diesen Kurs zusätzliche Aspekte aus seiner Erfahrung mit sanfter HWS-Mobilisation, Thai-Massage und Selbstbehandlung ein.

Praxiskurs 4: MSTorofazial
Zur Verbesserung von Kopf-/Nasenresonanz und der Artikulations-, Kau- und Schluckfunktionen werden Mobilisation der Kopffaszie, des (Gesichts-)Schädels und des Kiefergelenks sowie die Behandlung sämtlicher Kaumuskeln eingeübt. Dabei findet ein Großteil der Behandlung intraoral statt, weshalb Vorerfahrungen mit Hands-on-Therapie (z. B. aus anderen MST-Kursen) hilfreich sind.
PGS ergänzt diesen Workshop um das Kapitel Kopflymphdrainage und zeigt Techniken der Selbstbehandlung.

Kontakt

libefer.com

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, A – 2540 Bad Vöslau, Kammgarnzentrum

Teilnehmerzahl

20

Kursnummer

Spencer_04/2027

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Pete Guy Spencer – Basisworkshop

Pete Guy Spencer

Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch und Pete Guy Spencer (MST) Basisworkshop

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Dauer und Kurszeit

Kosten

26.04.2026
1 Tag, 8 UE à 45 Minuten

die genauen Kurszeiten werden noch bekannt gegeben.

Dieser Kurs kann zur Erfüllung der gesetzlichen Fortbildungsverpflichtung herangezogen werden.

Kosten

€ 190,-

Pete Guy Spencer

Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch
____________

Kursinhalt

Die Manuelle Stimmtherapie (MST) von Gabriele Münch ist das Original der manualtherapeutischen Arbeit in der Logopädie. Entwickelt in den 1990ern dient das Konzept der Diagnostik und Behandlung von Dystonien, Blockaden und Asymmetrien bei Atem-, Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen unterschiedlichster Ursachen.
Erreicht werden sollen eine gesamtkörperliche Eutonisierung, verbesserte Motilität, Mobilität und Körperwahrnehmung als Basis für eine schmerz- und restriktionsfreie Atem-, Stimm-, Artikulations-, Kau- und Schluckmotorik.
Basierend auf ausführlicher Anamnese, Hör-, Sicht-, Tast- und Bewegungsbefund findet die ganzkörperliche BeHANDlung auf faszialer, muskulärer und knöcherner Ebene statt.
Die MST wird als Fortbildung auf vier Kurse aufgeteilt, die einzeln oder komplett und in beliebiger Reihenfolge besucht werden können. Die Inhalte jedes einzelnen Kurses können unabhängig voneinander angewandt werden. Ab 2026 werden die grundlegenden Inhalte, die bislang in allen Kursen identisch waren, in einem separaten Basisworkshop unterrichtet.

Der Besuch des Basisworkshops oder eines zwischen 2022 und 2025 besuchten MST-Kurses ist damit Voraussetzung für den Besuch eines der Praxiskurse MST 1-4, die dadurch weniger Wiederholungen und dafür neue vertiefende Inhalte enthalten werden, z. B. ergänzende Griffe, Verknüpfungen mit aktiven Übungen und die Selbstbehandlung.
Vermittelt werden jeweils anatomische und logopädische Grundlagen, bevor der überwiegende Teil der Kurse dem supervidierten praktischen Befunden und Üben aneinander gewidmet ist.

Die Teilnehmenden mögen das Buch ‚Manuelle Stimmtherapie (MST), eine Therapie, die berührt‘ von G. Münch (3. Auflage des orangefarbenen Kompendiums!) zum Kurs mitbringen und weit ausgeschnittene Shirts oder Trägertops tragen (für die genauere
Befundung im Hals-Schultergürtel-Bereich).
„Das Erlernen der MST-Techniken berechtigt zur Therapie am Patienten/Klienten. Eine Weitergabe an Dritte in Form von Seminaren oder ähnlichen weiterbildenden Veranstaltungen ist nicht statthaft.“ (G. Münch)

Basisworkshop MST: Theorie – Anamnese – Befund
In dem eintägigen Kurs werden die unverzichtbaren Grundlagen jeder MST-Behandlung gelegt. Auf die kurze Vermittlung spezifischer theoretischer und anatomischer Hintergründe folgen im Hauptteil des Workshops das praktische Einüben von Anamnese und ganzkörperlichem Sicht-, Tast- und Bewegungsbefund. Die genaue Wahrnehmung und Erfassung der biopsychosozialen Gegebenheiten der zu behandelnden Person ist Voraussetzung für die MST und Lernziel dieses Kurses.
PGS ergänzt die originäre MST-Befundung um verschiedene Körperwahrnehmungsübungen.
Der Basisworkshop ist das erweiterte erste Drittel der bis 2025 gelehrten MST-Kurse. Der vorherige Besuch eines Basisworkshops ist bei der Anmeldung zu einem Praxiskurs zu bestätigen.

Kontakt

libefer.com

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, A – 2540 Bad Vöslau, Kammgarnzentrum

Teilnehmerzahl

20

Kursnummer

Spencer_Basis/2027

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Susann Kuna – die Zunge hat keine Ohren

!!! dieser Kurs ist ausgebucht !!!
gerne setzen wir Sie auf die Warteliste und informieren Sie, falls ein Platz frei wird

Susann Kuna

NF!T_2026/27

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Dauer und Kurszeit

2 Seminarblöcke á 4 Tage
jeweils 38 UE à 45 Minuten

Block 1:   29.09. – 02.10.2026
Block 2:   25.02. – 28.02.2027

genauen Kurszeiten werden noch bekannt gegeben

Dieser Kurs kann zur gesetzlichen Fortbildungsverpflichtung herangezogen werden.

Kosten

€ 1.760,-

Seminarinhalt

NF!T® Seminar Block 1:
Modul Mund – Verstehen und Behandeln von Mundfunktionen

In diesem von Frau Elke Rogge entwickelten Seminar stehen die wichtigen Funktionen des Mundes im Mittelpunkt: Atmen, Saugen, Beißen, Kauen und Schlucken und deren Bedeutung für das Sprechen. Wir untersuchen, wie eine behinderte Nasenatmung und der daraus oft resultierende offene Mund zu ernsthaften Folgen wie Zahnfehlstellungen, häufigen Infekten, vergrößerten Adenoiden und Tonsillen, Schluckstörungen und Atmungsbeschwerden führen kann. Durch die Arbeit mit der NF!T® können teilweise Operationen wie Paukenröhrchen, Tonsillektomien oder Eingriffe an der verkrümmten Nasenscheidewand vermieden werden.
Das Besondere an der Neurofunktionstherapie – NF!T® von Frau Rogge ist, dass sie unabhängig vom Zustand und Alter der Patient:innen angewandt werden kann. Bereits bei Babys aber auch bei Patient:innen mit fehlender Wachheit, kognitiven Einschränkungen oder Demenz könnt ihr die NF!T® erfolgreich einsetzen, um die Wahrnehmung, die Mundfunktionen, das Atmen und Schlucken sowie das Artikulieren und die Stimmgebung nachhaltig zu verbessern. Spezielle Bahnungsübungen führen zu den Funktionsübungen. Ihr lernt Methoden, um korrekte Mundfunktionen zu erreichen, selbst wenn eure Patient:innen noch nicht in der Lage sind zu kauen, zu schlucken, zu saugen oder den Mund zu schließen und über die Nase zu atmen.
Wir zeigen euch, wie ihr mit der NF!T®-Therapie effektiver, motivierter und nachhaltiger arbeiten könnt. Das Seminar führt euch durch die notwendigen Schritte der Anamnese und Diagnose, um gezielte Therapien zu planen, die die Gesichtsform und orofazialen Funktionen wirklich verbessern. Anwendungsbereiche sind neben orofacialen Dysfunktionen auch Facialisparesen, Dysphagien, funktionelle Stimmstörungen, Recurrensparesen, Habits wie Nägelbeißen, habituelle Mundatmung, Daumenlutschen, Sondenentwöhnung, Aufmerksamkeitsstörungen. Auch Patient:innen mit Autismusspektrumsstörungen profitieren von der NF!T® durch klare Reize und häufige Wiederholungen.
Dieses viertägige Intensivtraining ist perfekt für Logos, Ergos und Physios sowie alle, die ihre Fähigkeiten erweitern und mehr über innovative Behandlungsmethoden lernen möchten. Ihr erhaltet praktische Tipps, die nicht nur bei der Behandlung eurer Patient:innen helfen, sondern auch bei eigenen orofazialen Herausforderungen. Das Seminar wird durch zahlreiche Fallbeispiele, Videobeispiele und Selbsterfahrung ergänzt. Ihr bekommt einen Ordner mit ausführlichem Skript und das benötigte Übungsmaterial.
Freuen Sie sich auf vier Tage voller praktischer Einblicke und effektiver Lösungen für Sie und Ihre
Patient:innen!

NF!T® Seminar Block 2:
Module Augen, Hände und Körper

Augen
In diesem Modul widmen wir uns der wichtigen Rolle der visuellen Wahrnehmung und Blickmotorik in der Sprachentwicklung. Wir erforschen, wie die Augen und eine gut entwickelte Blickmotorik die Sprachentwicklung beeinflussen. Dabei geht es nicht nur um das Erlernen von Lesen und Schreiben, wo das Verfolgen von Zeilen und Spalten entscheidend ist, sondern auch um den Aufbau von Blickkontakt, der für die Entwicklung von Bindung, Spiegelneuronen und Sprache essenziell ist.
In der Praxis begegnen wir häufig Kindern, die unruhig im Raum umherschauen, keinen Blickkontakt aufbauen können und Schwierigkeiten haben, Laute von den Lippen abzulesen. Diese Herausforderungen können die Therapie erheblich erschweren.
In diesem Seminar lernt ihr Techniken, um Blickkontakt herzustellen und zu halten, die Augenmotorik zu verbessern und den Fokus gezielt zu lenken. Außerdem erlernen wir Übungen zur Entspannung der Augen, die den therapeutischen Prozess unterstützen. Diese Kenntnisse sind nicht nur für die Unterstützung der Sprachtherapie wertvoll, sondern auch besonders geeignet für die Behandlung von Lese- und Rechtschreibstörungen.

Hände – Feinmotorik und Handgeschicklichkeit
Das zweite Modul widmet sich der Entwicklung der Handmotorik und deren Einfluss auf die Sprachentwicklung. Wir erkunden, wie aus Greifen Begreifen wird und wie die Sensibilität der Hände die sprachliche Ausdrucksfähigkeit und das kognitive Verstehen beeinflusst. Du lernst die Entwicklungsschritte
der Handgeschicklichkeit von den ersten Greifversuchen bis zur präzisen Handhabung von Werkzeugen kennen. Durch spezifische Übungen zeigen wir Dir, wie Du die manuellen Fähigkeiten von Kindern fördern kannst, um ihre Fähigkeit zum Schreiben und anderen sprachfördernden Aktivitäten zu verbessern.

Körper – Motorische Entwicklung und kognitive Fähigkeiten
Im vierten Modul steht die gesamte körperliche Entwicklung im Mittelpunkt. Wir besprechen die wichtigen motorischen Meilensteine, angefangen bei den ersten Lebensmonaten, über das Krabbeln und Robben, bis hin zum freien Gehen. Jede dieser Phasen spielt eine entscheidende Rolle für die Sprachentwicklung und die kognitiven Fähigkeiten.
Du lernst, wie das Gehirn neue Fähigkeiten erlernt, welche Rolle motorisches Lernen spielt und wie die Neuroplastizität des Gehirns in der Behandlung deiner Patient:innen von Bedeutung ist. Wir untersuchen, wie motorische Fähigkeiten wie Balance, Koordination und Lateralität die Sprachverarbeitung und das Lernen beeinflussen.
Praktische Übungen, die natürliche Bewegungsabläufe imitieren, helfen dir zu verstehen, wie du diese Entwicklungsstufen therapeutisch nutzen kannst, um die Sprachfähigkeiten und die allgemeine kognitive Entwicklung zu fördern. Anwendung findet das motorische Lernen, immer in Verbindung mit prosodischen Elementen wie Reimen und Liedern besonders bei den hartnäckigen Sprachentwicklungsstörungen, wie verbaler Entwicklungsdyspraxie, Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität, Dysgrammatismus, Lese-Rechtschreibproblemen, Dyskalkulie, Wahrnehmungsstörungen etc.
Jedes Modul dieses Seminars ist darauf ausgelegt, dir nicht nur theoretisches Wissen zu vermitteln, sondern auch praktische Fertigkeiten, mit denen du unmittelbar in deiner therapeutischen Praxis positive Veränderungen herbeiführen kannst. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz bist du in der Lage, Kinder in ihrer gesamten Entwicklung zu unterstützen und ihre Sprach-, Lern- und Wahrnehmungsfähigkeiten gezielt zu fördern.

Kursort

Hanuschgasse 1/Stiege 5, 2540 Bad Vöslau
Kammgarnzentrum

TeilnehmerInnenzahl

max. 15

Kursnummer

NF!T_2026/27

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